Ergotherapie - Allgemeine Informationen

Ergotherapeutische Fachbereiche:

Ergotherapeutische Tätigkeitsbereiche:Jutta

Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, teilstationäre Einrichtungen, Sonderkindergärten, Sonderschulen, Werkstätten für Behinderte, Tagesstätten, ambulante Rehabilitationszentren, Altenpflegeheime, Praxen u. a.

 

Die wichtigsten Indikationen für die Verordnung von Ergotherapie:

z. B. Apoplektischer Insult, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, chronische Polyarthritis, Entwicklungsstörungen, neuropädiatrische Erkrankungen, Wahrnehmungsstörungen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Multi-Infarkt-Demenz, Zustand nach traumatischer Schädigung und operativer Versorgung, Querschnittlähmung, Hirnverletzungen, Krebserkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, geistige Behinderung.

 

Ergotherapie in Deutschland im Überblick:

Praktizierende Ergotherapeuten

ca. 35 000

Mitglieder im DVE

mehr als 12 000

Verteilung Frauen/Männer

85 % weiblich

Schulen für Ergotherapie

insgesamt ca. 180

Niedergelassene Ergotherapeuten
(nur DVE-Mitglieder)

2805

 

Stand 31.12.2004



großer ErgotherapieraumErgotherapeutische Behandlungsverfahren:


Motorisch-funktionelle Verfahren werden bei Patienten mit körperlichen Beeinträchtigungen benötigt

Neurophysiologische Verfahren, z.B. sensomotorisch-perzeptive Behandlung,
wirken bei Patienten, die unter einer Beeinträchtigung der Funktionen des Zentralen Nervensystems (ZNS) leiden

Neuropsychologische Verfahren
werden bei Patienten mit kognitiven Störungen eingesetzt

Psychosoziale Verfahren
finden Anwendung bei Menschen mit psychischen Erkrankungen und psychosozialen Problemen

Arbeitstherapeutische Verfahren
schaffen wirklichkeitsnahe Bedingungen für die künftige Arbeitssituation

Adaptive Behandlungsverfahren
helfen dem Patienten durch z. B. Rollstuhlversorgung, Hilfsmittel oder Umfeldanpassung mit seinen vorübergehenden oder bleibenden Defiziten zurecht zukommen