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Soziales Kompetenztraining

Soziales Kompetenztraining

SKT mit Pferd                                                 

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Manche Kinder sind zu schüchtern und gehemmt, um mit anderen zu spielen, alleine zur Schule oder auf Toilette zu gehen oder sich in der Schule zu melden, Kontakt zu anderen Kindern im KiGa aufzunehmen, Brötchen einkaufen zu gehen oder brauchen ständige Rückversicherung bei allen möglichen Aufgaben.

Andere versuchen ihre Unsicherheit eher mit Bockigkeit oder Aggressionen zu überdecken.

Soziale Unsicherheit geht mit einem geringen Selbstwert und einem stark eingeschränkten Handlungsradius einher. Altersgemäße Kompetenzen werden nicht oder nur unzureichend aufgebaut, einst vorhandene Fertigkeiten werden nicht geübt und verkümmern. Der soziale Rückzug der Kinder verstärkt sich nach und nach und wirkt sich auf das Selbstbild und die Zufriedenheit der Kinder aus.

Kontakt

Für Kinder mit folgenden Störungsbildern im Alter von ca. 5 bis 10 Jahren ist das Training konzipiert:

  • Soziale Unsicherheit,
  • Soziale Phobie,
  • Störungen mit sozialer Ängstlichkeit oder
  • Störungen mit Trennungsangst

Die Kinder werden sofern möglich altersentsprechend in Gruppen zusammengelegt!

Der Kurs startet ab 3 Kindern!

 

Für ältere Kinder bieten wir bei Verfügbarkeit 2er Gruppen an, um die entsprechenden Themen bearbeiten zu können.

Um Angststörungen im Alter vorzubeugen sollte dann spätestens in der Grundschule therapeutisch interveniert werden. Als Trainingsprogramme finden schwerpunktmäßig „Mutig werden mit Til Tiger“ (Ahrens-Eipper/ Leplow/ Nelius) und „Training mit sozial unsicheren Kindern“ (Petermann und Petermann) Anwendung in unserer Praxis. Für die Gruppe mit Pferd wurde von uns extra ein Konzept in Anlehnung an die o.g. Konzepte erarbeitet.

Es besteht die Möglichkeit dieses Training in einer Gruppe von min. 3 bis max. 7 Kindern durchzuführen.

Für ältere Kinder bieten wir 2er Gruppen an.

Inhalte:

  • Inhalte des Trainings sind Ansätze der Kognitiven Verhaltenstherapie mit Rollenspielen und Interventionen in der Familie. Ein Pony (als Motivator, Rückenstärker, Entspannungstrainer und Wahrnehmungsförderer) wird als Identifikationsfigur und Modell eingesetzt.
  • Praktische Handlungsstrategien für alltägliche, angstmachende Situationen werden vermittelt
  • Schrittweises Erarbeiten von schwierigen Situationen (z.B. vor einer Gruppe sprechen, „Nein“ sagen lernen, Kommunikationsregeln einüben, einkaufen gehen, etc.)
  • Bewältigungsstrategien einüben
  • Selbstbeobachtung
  • Umgang mit Mobbing
  • Entspannungselemente

Ziele:

  • Selbstbewusstsein vermitteln
  • Vermeidungstendenzen abbauen
  • Neue praktische Handlungsstrategien aufbauen
  • Einsatz vorhandener Kompetenzen in sozialen Situationen fördern
  • Aufbau selbstsicheren Verhaltens in spezifischen Situationen
  • die Einübung und Verbesserung der Kommunikation
  • Schulung der Selbstwahrnehmung
  • Erlernen von Stressmanagement
  • Umgang mit Gefühlen

Ablauf:

  • Der Ablauf in unserer Gruppe ist fließend gestaltet. Aufgrund unserer Erfahrungen können die Kinder mit dem Training aufhören, wenn sie „fit“ genug sind, auch wenn sie noch nicht 10 Stunden mitgemacht haben. Auf der anderen Seite können die Kinder, die einfach ein bisschen mehr Zeit brauchen um sicherer zu werden, auch länger bleiben. Durch dieses Konzept ist die Gruppe offen und es können neue Kinder jederzeit mit in die Gruppe einsteigen, sofern ein Platz frei ist. Dies gibt den „alten Hasen“ die Möglichkeit, das Gelernte auch mit neuen Gruppenmitgliedern zu üben und zu festigen. Und die „Neuen“ können sich an die Struktur und den Rhythmus besser gewöhnen, da sie schon Vorbilder in den anderen Kindern haben.
  • Es kann eine Schnupperstunde wahrgenommen werden, damit Sie und Ihr Kind die Gegebenheiten und die Gruppe kennenlernen können. Danach können Sie sich entscheiden, ob Ihr Kind mitmachen möchte.
  • 1 Einzelstunde/ Anamnese mit Eltern (und Kind) persönlich oder am Telefon; z.B. Fragebogen gemeinsam besprechen, Stärken erkennen, Angsthierarchie aufstellen, Lernziele formulieren. 
    Sollte nach der Anamnesestunde das Training nicht begonnen werden, müssen wir Ihnen das Gespräch privat in Rechnung stellen .
  • 1 Elternabend: zur Erläuterung des Konzeptes/ Inhalte, Hausaufgaben erklären, Wichtigkeit der häuslichen Mitarbeit, Austausch ,vertiefte Themen: eine berechtigte Forderung stellen, Unterschied Aufforderung und Bitte/ Entscheidung zulassen
  • Gruppenstunden als Kurs
  • Bei Bedarf: 1 Abschlussgespräch
  • 1 Einheit = 60 Minuten
  • 1x wöchentlich
  • Eine Gruppe: 3-7 Kinder unterschiedlichen Alters
  • Auf Wunsch: weitere Einzel- Elterngespräche (zusätzliche Kosten/ Rezept nötig)

Leitung:

Heike Bröckers und Katharina Hennekes, Christina Achten, Sandra Peters oder Jutta Junker (Ergotherapeutinnen und/ oder Trainerinnen Marburger Verhaltenstraining (MVT)/ Verhaltenstherapeutinnen, Reitpädagogin)

 

Start:

Bestehender Kurs, Einstieg jeweils nach 8 Gruppenstunden möglich

Kosten:

Eine Kostenpauschale von 80 Euro (inkl. U.St.) pro Kind und Monat ist im Voraus zu zahlen.  Quittungen werden ausgestellt wenn gewünscht. Erst nach Eingang des Geldes kann das Kind an dem Kurs teilnehmen. Alternative Regelung über Ergotherapieverordnungen. (*Erläuterung siehe unten)

Für andere Kostenträger können auch Rechnungen ausgestellt werden. Der Kurs kann jederzeit 2 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden. Vorabüberweisungen werden dann entsprechend zurückgezahlt.

Sollte ein Termin aufgrund unseres Verschuldens ausfallen, wird ein Ersatztermin gesucht oder das Geld zurück erstattet/ gutgeschrieben. Der Kurs findet an den gewohnten Terminen immer (außer an Feiertagen) statt. In den Schulferien können die Termine variieren.

Termine die von Seiten des Kindes ausfallen, können nicht erstattet werden. Ausnahmen wäre Krankenhausaufenthalte oder Kuren etc. Diese sind mit Attest vom Arzt zu belegen.

*Regelung über Ergotherapieverordnungen:

Verordnung: 10x psychisch- funktionelle Behandlung (Gruppe), 1-2x/ Woche Indikationsschlüssel: EN1/ PS1 Diagnosegruppe: Entwicklungsstörungen, Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend, Störung in der emotionalen und Willensfunktion/ Wahrnehmungsverarbeitung/ kognitionsstützenden Funktionen. Leitsymptomatik: Einschränkung in der Alltagsbewältigung, im Verhalten, in der zwischenmenschlichen Interaktion Ziele: Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens, Verbesserung der Beziehungsfähigkeit, Selbständigkeit in der altersentsprechenden Versorgung, Verbesserung in der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer [Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls: bis zu 40 Einheiten, mind. 1x wöchentliche Frequenz.]

Weitere Infos können gerne erfragt werden oder vereinbaren Sie mit uns einen Schnuppertermin!

K.Hennekes@ergo-junker.de oder 02161- 5755817

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