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Ergotherapie mit Kleinkindern

matschen mit spass
kleinkinder neu 1

1. Ergotherapie für Kleinkinder

Sehr auffällige, hyperaktive oder ängstlich- zurückgezogene Kinder haben meist Probleme in der Wahrnehmungsverarbeitung und Reizregulation.

Hier gilt es frühzeitig anzusetzen und so weitere Entwicklungsverzögerungen - bedingt durch die Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen - zu verhindern.

Auch hier gilt es neben der Arbeit mit dem Kind, die Eltern zu beraten, anzuleiten und ein Training für die häusliche Mitarbeit zu entwerfen.

Vieles lässt sich nämlich auch hervorragend mit alltäglichen Sachen wie Schraubverschlüsse, Erbsen (nur unter Aufsicht!!!), Treppen, Sofakissen, Fliesenfugen oder Badeschaum trainieren. Man muss nur wissen wie!

Kleinkinder 2

Inhalte:

  • das Kind in seiner momentanen Situation und seiner Entwicklung wahrzunehmen, zu begleiten und zu fördern;
  • die Wahrnehmung des Kindes zu (de-)sensibilisieren und die Motorik zu fördern;
  • die Eltern in ihrer Situation zu begleiten und zu beraten.
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2. Ergotherapie bei Säuglingen

Hauptmaßnahme ist in diesem Fall die Beratung der Eltern bei Säuglingen und Kleinstkindern mit Regulationsstörungen (z.B. Schreikinder, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, Fütter- und Gedeihstörung).

Durch Erstellen von Tagesprotokollen und die Gabe von hilfreichen Hinweisen und Tipps zur kindlichen Verarbeitung von (Außen-) Reizen, sowie kleine Entspannungstechniken  für die Säuglinge und Kleinkinder erhalten die Eltern wichtige Hilfestellungen.

In der Regel sind nicht viele Behandlungen nötig, um für Entlastung in der Familie zu sorgen.

louisa surpi

3. Therapie mit Pferd für die Kleinsten

Bei unseren kleinsten Patienten stehen je nach Förderbedarf neben der Gewöhnung an das Pony und dem Beziehungsaufbau natürlich auch die motorischen Komponenten im Vordergrund. Da bei uns Kinder schon im Alter ab ca. 1-2 Jahren mit der Therapie mit Pferd beginnen können (Andeutung eines freien Sitzes des Kindes ist Voraussetzung), sind oft die Rumpfstabilisation, die Tonusregulation und die Verbesserung des Gleichgewichts die ersten Ziele in der Therapie.

Eine Gewöhnung an die Tiere findet als erstes statt. Viele Eindrücke können erfahren werden und sind zu verarbeiten. Wie fühlt sich das Fell an? Wie riechen die Ponys? Was für Geräusche machen sie? Wie fühlen sich die Bewegungen auf dem Pony an? Wie schön ist es, Matsch und Sand in den Händen zu halten oder Regentröpfchen ins Gesicht zu bekommen!

Bei den Kleinen werden die Eltern immer mit in die Therapie einbezogen. In der Regel werden sie als Ponyführer eingesetzt, so dass sie immer in der Nähe sind, die Therapeutin aber direkt am Kind ist und mit ihm arbeiten kann. So kann Elternarbeit immer mit einbezogen, Tipps gegeben oder Übungen gezeigt werden. Nach und nach kann dann natürlich auch an der Ablösung von den Eltern gearbeitet werden- je nach Indikation und Alter des Kindes!

Extra für unsere kleinsten Patienten haben wir auch 4 erfahrene und liebe Shettlandponys: Tom, Jerry, Pepsi und Schneewittchen!

 4. "Zwergengruppe" Voltigieren:

Hier lernen Kleinkinder ab ca. 2 Jahren bis 4 Jahren in einer integrativen Gruppe spielerisch das Pferd kennen. Eine therapeutische Indikation muss nicht zwangsweise gegeben sein, d.h. auch völlig gesund entwickelte Kinder können hier die Beziehung zu einem Pony aufbauen und viel körperliche und soziale Erfahrungen sammeln. Weitere Infos hierzu finden SIe auch unter "Tiergestützt mit Ponys".

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